
Wer bist du und seit wann arbeitest du als Fahrlehrer?
Robin Riedesel, 26 Jahre alt, seit 2022 Fahrlehrer BE – alle Prüfungen beim ersten Mal bestanden. Seit Anfang 2024 bin ich auch A-Fahrlehrer und seit Ende Februar 2025 im C/CE- und D/DE-Kurs. Anfang 2026 stehen die nächsten Prüfungen an. Meine Erfahrungen im VerkehrsKolleg sind durchweg positiv – sei es bei den Sicherheitstrainings oder in der theoretischen und praktischen Ausbildung.
Wie sah dein Leben vor dem Fahrlehrer-Sein aus?
Ich war Kaufmann für Büromanagement und habe mich in dem Beruf einfach nicht wohlgefühlt. Den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen – das war nichts für mich.
Warum bist du Fahrlehrer geworden?
Durch Zufall habe ich meinen alten Fahrlehrer Cem von der Fahrschule Südstadt wiedergetroffen und ihn gefragt, ob noch Fahrlehrer gesucht werden. Ich habe die Initiative ergriffen, hospitiert – und dabei festgestellt, dass das genau der richtige Beruf für mich ist. Nach einigen Wochen kam es zu einem erneuten Treffen, und aufgrund der positiven Erfahrungen wurde ich ans VerkehrsKolleg vermittelt.
Was hat sich konkret für dich verbessert?
Meine allgemeine Zufriedenheit hat sich komplett verändert. Vorher war ich lustlos, heute habe ich richtig Freude am Arbeiten. Ich liebe die Vielfalt an Menschen, die ich kennenlerne. Wenn ich heute durch die Straßen fahre und ehemalige Fahrschüler treffe, ist das ein tolles Gefühl. Dazu kommt ein super Team, eine gute Fahrschule, flexible Arbeitszeiten – ich kann Termine wie Arzt oder Friseur einfach drumherum planen – und selbstständiges Arbeiten.
Welche Ergebnisse oder Erfolge kannst du heute nennen?
Vor allem meine persönliche Weiterentwicklung: Ich bin kommunikativer, offener und verständnisvoller geworden. Alle meine Fahrlehrerprüfungen habe ich beim ersten Mal bestanden. Ich besitze alle Fahrerlaubnisklassen und bin auf dem Weg, auch alle Fahrlehrererlaubnisklassen zu erwerben.
Was bedeutet für dich der Beruf als Fahrlehrer?
Verantwortung – für alle Menschen, vor allem gegenüber meinen Fahrschülern. Man ist viel mehr als nur ein Dienstleister: Man ist Coach, Lehrer und oft sogar Vertrauensperson. Aber auch gegenüber dem gesamten Straßenverkehr trage ich Verantwortung, weil ich viel zur Verkehrssicherheit beitrage.
Worauf bist du besonders stolz?
Ich bin besonders stolz auf meinen Werdegang: dass ich den Mut gefasst habe, die Ausbildung zu machen, alle Klassen kurz hintereinander absolviert habe und meine eigenen Methoden entwickelt habe, um jeden Schüler abzuholen. Besonders freut es mich, wenn ich Familienmitglieder oder Freunde von ehemaligen Fahrschülern ausbilden darf – weil sie positive Erfahrungen mit mir gemacht haben.
Was würdest du anderen Menschen raten, die Fahrlehrer werden wollen?
Bring viel Geduld mit und sei fleißig in der Ausbildung. Die Ausbildung an sich ist kein Hexenwerk – es steht und fällt mit dem Anfang. Direkt dabei sein und motiviert mitmachen, das ist entscheidend.
Eigene Anmerkungen
Ich kann jedem nur ans Herz legen, zum VerkehrsKolleg zu gehen. Hier ist man gut aufgehoben – deswegen habe ich auch alle meine Klassen hier gemacht.